Geschichte 125 Jahre Chrischona-Gemeinde Muttenz

Entstehung

Sonntagsschule während der Anfangszeit

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Region Basel eine christliche Erweckung, durch die viele Menschen zum Glauben an Jesus Christus kamen. In der Folge entstand in Muttenz, das damals gerade mal 2000 Einwohner zählte, eine lokale Chrischona-Gemeinde. Die erste Versammlung fand im Oktober 1889 in einer Wohnstube an der Hauptstrasse statt.

Wachstum

Trotz Opposition aus der Bevölkerung wuchs die junge Gemeinde. Nachdem sie anfangs von auswärtigen Predigern betreut worden war, begann 1906 der erste Verkündiger mit Wohnsitz in Muttenz seinen Dienst. Er setzte sich für ein eigenes "Vereinshaus" ein. Tatsächlich konnte das neue Gotteshaus an der Breitestrasse 12 bereits zwei Jahre später, am 4. Oktober 1908, eingeweiht werden. Etwa zur gleichen Zeit wurde der erste "Brüderrat" gewählt und damit die Leitungsverantwortung breiter abgestützt.

Während und nach dem Ersten Weltkrieg wuchs die Gemeinde kaum. 1914 zählte sie 77 Mitglieder, 1936 waren es 79. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es dann deutlich aufwärts. 1989, im Jahr des 100-jährigen Bestehens, gehörten 120 Mitglieder zur Gemeinde. Heute sind es knapp 170. Insgesamt besuchen rund 220 Erwachsene aller Altersgruppen die Gemeinde. Dazu kommen gegen 100 Kinder.

Zukunft

Das "Vereinshaus" erfüllte seinen Zweck mehr als sechzig Jahre lang ohne grössere bauliche Veränderungen. Die wachsende Kinder- und Jugendarbeit sowie veränderte Raumbedürfnisse führten anfangs der Siebzigerjahre zu einer umfassenden Renovation. Heute ist das Haus an vielen Sonntagen voll. Deshalb planen wir den Bau eines neuen Begegnungszentrums. Die Geschichte der Chrischona Muttenz geht weiter...

Postkarte aus dem Jahr 1908: "Blick vom Aussichstturm" (Vereinshaus unten rechts)